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Stellungnahme zum Artikel "Asylwerber als Zeitungsverkäufer" - Ausgabe Juli 2015

Sehr geehrte Redaktion,

bezugnehmend auf Ihren Artikel möchte ich feststellen, dass jedem Asylwerber mehr gedient wäre, wenn ihm geholfen würde, arbeitsplatzfähig zu werden, als mit einer Straßenzeitung vor dem Supermarkt zu stehen. Als erstes müsste er Deutsch und auch Englisch lernen. Egal ob er Asyl bekommt oder nicht, wird ihm das für seine Zukunft helfen. Er müsste sodann auch Möglichkeit haben, eine Ausbildung in einem Mangelberuf zu beginnen. Was jemand gelernt hat, kann ihm schließlich niemand mehr wegnehmen. Sollte er ins Erstaufnahmeland abgeschoben werden, sollte er dort aufbauend auf dem, was er bereits gelernt hat, weiter ausgebildet werden (natürlich dort nicht in Deutsch, aber in Englisch und der Landessprache).

 

Zuerst ist es nötig, sobald der Asylwerber Asyl bekommen hat, dass er fähig ist zu arbeiten, und sich das Geld für eine etwaige Kaution für die Wohnung, die er dann braucht, zu verdienen. 4 Monate nach Gewährung des Asyls bekommt er ja noch die Grundsicherung, und diese Zeit kann er zur Arbeitssuche nützen.

 

 Wer braucht denn diese Zeitung? Ich sehe immer wieder Menschen, die den Asylwerbern etwas geben (Geld oder Ware) - auch ich mache es so, und ihnen die Zeitung lassen. Die Zeitung würde ich vielleicht einmal kaufen. Bis zur nächsten Ausgabe bin ich aber mehrmals im Supermarkt einkaufen gewesen, und er hat jedes Mal eine Kleinigkeit bekommen. Wenn Asylwerber Gelegenheit hätten, etwas zu lernen, was für ihr Fortkommen wichtig ist, wäre das sicher viel besser.

 

 Mit freundlichen Grüßen

 

Margrit Kulovits

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